Werkstatt zum Perspektivwechsel
Wir leben in einer vielfältigen Migrationsgesellschaft, in der viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Doch nicht alle Erfahrungen sind
gleich sichtbar und nicht alle Menschen haben die gleichen Chancen auf Teilhabe. Vor allem Migrant*innen und Personen, die von
Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, stoßen im Alltag auf unsichtbare Barrieren.
Sich mit diesen Ungleichheiten auseinanderzusetzen und bewusst die Perspektive zu wechseln, ist ein wichtiger Schritt für ein besseres
Miteinander. Dafür braucht es Räume, in denen genau das möglich ist, wie in der „Werkstatt zum Perspektivwechsel“.
Was ist die Werkstatt zum Perspektivwechsel?
Die Werkstatt zum Perspektivwechsel bietet Raum, um sich mit den verschiedenen Erfahrungen diskriminierter Bevölkerungsgruppen auseinanderzusetzen. Im Fokus steht dabei, anhand der Erfahrungen und Sichtweisen asiatischer Migrant*innen zu verstehen, wie Rassismus wirkt – besonders in Bezug auf antiasiatischen Rassismus. Teilnehmende lernen, Diskriminierung zu erkennen, ihre eigenen Einstellungen zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu entwickeln.
Die Werkstatt zum Perspektivwechsel bietet eine Palette an Formaten an,
die Raum für Austausch, Reflexion und den Abbau von Vorurteilen schaffen.
Bevorstehende Veranstaltungen
Photovoice-Ausstellung
Wie fühlen wir uns in der Migrationsgesellschaft wohl?
– Lebenswelten der Jüngeren und Älteren in der Vielfaltsgesellschaft Berlin –
📅 Wann: 01. September 2026 - 30. November
2026
📍 Wo: Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf(Galerie im 2.OG ), Mark-Twain-Straße 27, 12627 Berlin
„Wie fühlen wir uns in der Migrationsgesellschaft wohl?“ – Diese Frage beschäftigt sowohl jüngere als auch ältere Menschen.
Im Rahmen der Werkstatt zum Perspektivwechsel präsentieren wir die Perspektiven beider Gruppen in der Photovoice-Ausstellung „Wie fühlen wir uns in der Migrationsgesellschaft wohl? –
Lebenswelten der Jüngeren und Älteren in der Vielfaltsgesellschaft Berlin” in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf.
Die Ausstellung eröffnet einen persönlichen und emotionalen Einblick in unterschiedliche Lebensrealitäten einer vielfältigen Gesellschaft. Die
Co-Forscher*innen nehmen uns mit in ihren Alltag und teilen ihre Erfahrungen, Anliegen und Zukunftsvisionen. Sie erzählen von besonderen Momenten,
herausfordernden Zeiten, aber auch von Zuversicht, Begegnungen und Freude, die ihr Wohlbefinden in der Migrationsgesellschaft fördert
Lasst euch auf die Perspektiven unserer Co-Forscher*innen ein und entdeckt die Vielfalt unserer Migrationsgesellschaft!
Ausstellung entdecken
Im Jahr 2022-2023 arbeiteten zehn junge Erwachsene und sieben Senior*innen mit und ohne asiatische Migrationsgeschichte als Co-Forscher*innen mit der partizipativen Forschungsmethode Photovoice. In gemeinsamen Workshops(Photovoice-Workshops - GePGeMi e.V.) entstanden dabei eindrucksvolle Fotografien. Die begleitenden Erzählungen eröffnen Einblicke in ihre Lebenswelten, Erfahrungen, Sorgen, Wünsche und Anliegen.
(Bild per Klick vergrößerbar)
Tagesworkshop: Nicht die Sprache allein – erschwerter Zugang von Migrant*innen zur gesellschaftlichen Teilhabe
Tagesworkshop: „Das ist kein harmloser Witz – Anti-asiatischer Rassismus in Kinderliedern & Spielen“
Rundgang durch die Ausstellung im Rahmen der Pressekonferenz der Meldestelle AAR zum Jahresbericht 2025
Das Projekt "Vielfalt im Dialog mit EBAV" wird als Innovationsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zudem wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen von „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“, dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, kofinanziert.
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