Werkstatt zum Perspektivwechsel
Wir leben in einer vielfältigen Migrationsgesellschaft, in der viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Doch nicht alle Erfahrungen sind
gleich sichtbar und nicht alle Menschen haben die gleichen Chancen auf Teilhabe. Vor allem Migrant*innen und Personen, die von
Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, stoßen im Alltag auf unsichtbare Barrieren.
Sich mit diesen Ungleichheiten auseinanderzusetzen und bewusst die Perspektive zu wechseln, ist ein wichtiger Schritt für ein besseres
Miteinander. Dafür braucht es Räume, in denen genau das möglich ist, wie in der „Werkstatt zum Perspektivwechsel“.
Was ist die Werkstatt zum Perspektivwechsel?
Die Werkstatt zum Perspektivwechsel bietet Raum, um sich mit den verschiedenen Erfahrungen diskriminierter Bevölkerungsgruppen auseinanderzusetzen. Im Fokus steht dabei, anhand der Erfahrungen und Sichtweisen asiatischer Migrant*innen zu verstehen, wie Rassismus wirkt – besonders in Bezug auf antiasiatischen Rassismus. Teilnehmende lernen, Diskriminierung zu erkennen, ihre eigenen Einstellungen zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu entwickeln.
Die Werkstatt zum Perspektivwechsel bietet eine Palette an Formaten an,
die Raum für Austausch, Reflexion und den Abbau von Vorurteilen schaffen.
Photovoice-Ausstellung
Wie fühlen wir uns in der Migrationsgesellschaft wohl?
–Muttersein aus migrantischer Perspektive-
📅 Wann: 30. März 2026 - 28. Juni
2026
📍 Wo: Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, 10409 Berlin
Mit der Photovoice-Ausstellung „Wie fühlen wir uns in der Migrationsgesellschaft wohl? – Muttersein aus migrantischer Perspektive“ richten wir bewusst unseren Fokus auf die
Lebensrealitäten von migrantischen Müttern.
Die Ausstellung macht die Sicht migrantischer Mütter sichtbar und hörbar. In persönlichen Fotografien und Erzählungen teilen die Co-Forscher*innen ihre Erfahrungen, Erinnerungen und
Herausforderungen im Alltag der deutschen Migrationsgesellschaft.
Was Brotdosen, Blicke und die Vermisstenanzeige einer Katze mit dem Alltag und den Erfahrungen migrantischer Mütter in Kitas und Schulen zu tun haben, erfahrt ihr in der Ausstellung.
Ausstellung entdecken
Im Fokus stehen die Lebenswelten von Müttern mit Migrationsgeschichte.
Unsere Co-Forscher*innen – fünf Mütter mit und ohne asiatische Migrationsgeschichte – arbeiteten im Projekt „Asiat*innen aktiv – für ein Leben ohne Diskriminierung!“ (2021-2024) mit der
partizipativen Forschungsmethode Photovoice.
In gemeinsamen Workshops entstanden eindrucksvolle Fotografien. Die begleitenden Erzählungen geben tiefe
Einblicke in die persönlichen Wahrnehmungen und Erfahrungen der Mütter, einschließlich der vielfältigen Herausforderungen, denen sie im Alltag begegnen.
(Bild per Klick vergrößerbar)
Begleitende Veranstaltungen
Begleitend zur Ausstellung bieten wir verschiedene Formate an. Da ist für jede*n etwas dabei. Am besten die Termine jetzt vormerken!
(Für mehr Infos & zur Anmeldung bitte auf das Bild klicken.)
Tagesworkshop: Nicht die Sprache allein – erschwerter Zugang von Migrant*innen zur gesellschaftlichen Teilhabe
Tagesworkshop: „Das ist kein harmloser Witz – Anti-asiatischer Rassismus in Kinderliedern & Spielen“
Das Projekt "Vielfalt im Dialog mit EBAV" wird als Innovationsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zudem wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen von „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“, dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, kofinanziert.
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