Mehrsprachige Empowerment-Workshops
Gemeinsam stark gegen
Diskriminierung und Rassismus
Unsere Empowerment-Workshops richten sich an ost- und südostasiatische Migrant*innen der ersten Generation – also Menschen, die im Erwachsenenalter nach Deutschland gekommen sind, z. B. zum Arbeiten, Studieren oder für die Familie.
In den
Empowerment-Workshops geht es darum,
Multiplikator*innen aus deiner Community leiten die Workshops!
Die Workshops werden im Rahmen des Projekts „Vielfalt im Dialog – mit EBAV“ von geschulten Multiplikator*innen aus Communities mit asiatischer Migrationsgeschichte in verschiedenen ost- und südostasiatischen Muttersprachen durchgeführt. Damit möchten wir Brücken bauen und insbesondere Menschen erreichen, die aufgrund sprachlicher, zeitlicher oder räumlicher Hürden bislang nur schwer Zugang zu ähnlichen Angeboten gefunden haben.
Mehr Infos zu den Multiplikator*innen-Schulungen finden Sie hier
Warum mitmachen?
Ein Empowerment-Workshop bietet die Möglichkeit,
Anmeldung
Bei Interesse an einer Teilnahme an unseren Workshops finden sich hierunter die nächsten Termine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.
Zuerst Koreanisch, weiter unten Deutsch
아시아인이기 전에 ‘나‘이고 싶은 사람들을 위한
반아시아 인종차별 엠파워먼트 워크샵
📅 날짜: 2026년 5월 16일과 23일 (16. und 23. Mai 2026) | ⏰시간: 10:00 – 18:00
📍 장소: GePGeMi e.V., Schivelbeiner Str. 6, 10439
Berlin
🌐 언어: 한국어 (Koreanisch)
👥 대상: 성인이 되어 독일에 온 한국 여성분들*
여성분들* - ‘*(별표)‘는 태어날 때부터 여성으로 지정된 사람뿐만 아니라, 스스로를 여성이라고 느끼고 살아가는 모든 사람을 포함하는 뜻입니다.
“슈퍼마켓 계산대에서 나한테만 인사를 안 하는 것 같은데, 기분 탓일까?”
“식당이나 호텔 예약할 땐 왠지 독일 친구 이름으로 해야 안심이 돼.”
“나도 김치를 담글 줄 모르는데... 한국인이면 당연히 잘할 거라니?”
“회의 때 의견을 좀 내라더니, 막상 의견을 말하면 듣지 않는 느낌, 나만 느끼는 걸까?
독일에서 살아가다 보면 꼭 특정한 단어나 행동이 아니더라도, 일상 속에서 은근히 드러나는 인종차별과 마주할 때가 있습니다.
친한 친구의 무심한 말 한 마디나 조직의 묘한 분위기 속에서 '이게 차별인 건지, 아니면 내가 예민한 건지' 헷갈려 대처하기 애매했던 경험, 한 번쯤 있으셨나요?
이번 워크샵은 바쁜 일상 속에서 잠시 미뤄두었던, 독일 생활의 한 부분인 인종차별이라는 주제를 진솔하게 나누는 자리입니다.
함께 이야기하다 보면 우리 각자의 이야기가 예상보다 많이 닮아 있다는 점을 발견하게 될지도 모릅니다.
혼자 고민할 때는 막막했던 일들도 함께 나누는 과정에서 힘을 얻기도 합니다. 인종차별은 무엇이고 어떻게 바라보고 대응할지 서로의 경험과 생각을 나누고,
다양한 연습을 통해 인종차별에 능동적으로 대응하는 법 같이 배우는 시간 만들어가요!
워크샵에서 다루는 내용
누구에게 도움이 되나요?
워크샵 대상: 성인이 되어 독일에 온 한국 여성분들*
여성분들* - ‘*(별표)‘는 태어날 때부터 여성으로 지정된 사람뿐만 아니라, 스스로를 여성이라고 느끼고 살아가는 모든 사람을 포함하는 뜻입니다.
워크샵 진행자는 누구인가요?
“Vielfalt im Dialog – mit EBAV” 프로젝트에서 아시아 커뮤니티를 위한 워크샵 트레이너 양성 과정을 밟은 두 사람이 같이 워크샵을 진행합니다.
허은영
'내 삶은 내가 결정한다’는 마음으로 2016년부터 독일에서 크고 작은 시도들을 이어가고 있는 대학원생입니다.
그 과정에서 성공도, 실패도, 그리고 인종차별도 함께 경험했어요.
아직 완성된 답을 가진 전문가라기보다는, 비슷한 길을 걷고 있는 한 사람으로서 여러분과 함께 이야기를 나누고 싶습니다.
김가윤
2018년 사회학을 공부하러 독일에 와 살아가며 인종차별이라는 테마를 다루기 전과 후 많은 생각이 바뀌게 되었어요.
내가 겪는 경험들에 이름을 붙이고 나의 위치를 조금은 더 객관적으로 보게 되니 어떻게 행동할지 힘이 붙은 것 같아요.
이런 경험들을 같이 나누고 함께 배우는 시간을 만들고 싶습니다!
Deutsch
Empowerment–Workshop gegen antiasiatischen Rassismus
Ich selbst sein - statt „asiatisch gelesen" zu sein“
📅 Datum: 16. und 23. Mai 2026 | ⏰ Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr
📍 Ort: GePGeMi e.V., Schivelbeiner Str. 6, 10439
Berlin
🌐 Sprache: Koreanisch
👥 Zielgruppe: Koreanische Frauen*, die als Erwachsene nach Deutschland gekommen
sind
Frauen* - mit dem Sternchen (*) sind alle Personen gemeint, die sich als Frauen identifizieren – nicht nur cis Frauen.
„Warum werde ich an der Supermarktkasse scheinbar als Einzige nicht begrüßt?“
„Bei Restaurant- oder Hotelreservierungen habe ich oft das Gefühl, dass es einfacher ist, wenn ich die Namen meiner deutschen Freund*innen nutze.“
„Ich kann gar kein Kimchi machen… warum wird das einfach von mir erwartet, nur weil ich Koreanerin bin?“
„Ich soll meine Meinung äußern, aber wenn ich es tue, habe ich das Gefühl, nicht wirklich gehört zu werden. Geht es nur mir so?“
Im Alltag in Deutschland begegnen uns Formen von Rassismus, die oft nicht eindeutig benennbar sind. Es sind keine klaren Beleidigungen, sondern subtile Situationen, Blicke oder Bemerkungen, die
verunsichern: „War das jetzt rassistisch oder bin ich einfach zu sensibel?“ Kommt euch das bekannt vor?
Dieser Workshop bietet Raum, um genau diese Erfahrungen offen zu teilen. Dinge, die im Alltag oft beiseitegeschoben werden, können hier gemeinsam reflektiert werden. Dabei stellen wir häufig
fest: Viele unserer Erfahrungen ähneln sich mehr, als wir denken.
Was allein belastend wirkt, kann im Austausch mit anderen an Klarheit und Stärke gewinnen. Gemeinsam setzen wir uns damit auseinander, was (antiasiatischer) Rassismus ist, wie er wirkt und wie
wir damit umgehen können. Durch Austausch und praktische Übungen entwickeln wir Strategien, um selbstbestimmt und handlungsfähig zu bleiben.
Inhalte des Workshops
Für wen ist der Workshop gedacht?
Zielgruppe
Koreanische Frauen*, die in Korea
geboren und aufgewachsen sind und erst im Erwachsenenalter nach Deutschland gekommen sind
Frauen* - mit dem Sternchen (*) sind alle Personen gemeint, die sich als Frauen identifizieren – nicht nur cis Frauen.
Für wen ist der Workshop gedacht?
Der Workshop wird von zwei Trainerinnen durchgeführt, die im Rahmen des Projekts „Vielfalt im Dialog – mit EBAV“ als Multiplikatorinnen für Empowerment-Workshops in asiatischen
Communities ausgebildet wurden.
Eunyoung Hurh (sie/ihr)
Seit 2016 lebt sie in Deutschland und geht ihren eigenen Weg mit dem Anspruch: „Ich entscheide über mein Leben.“
Dabei hat sie Erfolge, Herausforderungen und auch Rassismuserfahrungen gemacht. Sie versteht sich nicht als Expertin mit fertigen Antworten, sondern als jemand, der ähnliche Wege geht und den
Austausch auf Augenhöhe sucht.
Kayoon Kim (sie/ihr)
Sie kam 2018 nach Deutschland, um Soziologie zu studieren. Durch die Auseinandersetzung mit Rassismus haben sich viele ihrer Perspektiven verändert. Eigene Erfahrungen benennen zu können und die
eigene Position besser zu verstehen, hat ihr neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Diese möchte sie im Workshop gemeinsam reflektieren und weitergeben.
Erster mehrsprachige Empowerment-Workshop auf Chinesisch – durchgeführt von unseren geschulten Multiplikator*innen
Sehen, Verstehe, Stärken
Mehrsprachiger Empwerment-Workshop für chinesischsprachige Frauen*
Ich selbst sein - statt „asiatisch gelesen" zu sein
- Empowerment–Workshop auf Koreanisch gegen antiasiatischen Rassismus
Das Projekt "Vielfalt im Dialog mit EBAV" wird als Innovationsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zudem wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen von „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“, dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, kofinanziert.
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