Mehrsprachiger Empowerment-Workshop 

“Eltern stärken – Kinder empowern”

- Workshop für mongolischsprachige Eltern  

 29.-30. März 2026 (Sa. und So.) | 09:30-16:30 Uhr  | GePGeMi e.V., Schivelbeiner Str. 6, 10439 Berlin

Multiplikator*in als Brücke zur Community 

 

Der dritte Empowerment-Workshop wurde von einer geschulten Multiplikatorin für Eltern aus der mongolischen Community durchgeführt. Als Multiplikatorin und selbst Mutter aus der mongolischen Community kennt sie die Erfahrungen von Kindern in Kita und Schule und weiß, wie wichtig es ist, Eltern zu stärken, damit sie ihre Kinder empowern können. Gleichzeitig ist der Zugang zu entsprechenden Angeboten für viele Familien durch zeitliche, sprachliche und informationsbezogene Hürden erschwert. Durch ihr Vertrauen in der Community und ihr Verständnis für die Lebensrealitäten von Eltern kamen Teilnehmende mit Offenheit und großem Interesse, sich erstmals mit den Themen „Diskriminierung und Rassismus“ auseinanderzusetzen.

Erfahrungen benennen – gemeinsam verstehen 

Für viele Teilnehmende war es neu, sich in dem Workshoprahmen mit Themen wie Rassismus und Diskriminierung zu beschäftigen. Begriffe wie „Othering“, „Mikroaggression“ oder „Intersektionalität“ waren oft nicht bekannt, obwohl viele von ihnen die Erfahrungen schon gemacht haben. 

Im gemeinsamen Austausch wurden diese Erfahrungen aufgegriffen und eingeordnet. So entstanden viele ruhige „Aha-Momente“: Eigene Erfahrungen bekamen Worte. Das hat dabei unterstützt, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen und neue Perspektiven im Umgang damit zu entwickeln. 

 

„Ich bin so dankbar,

dass es endlich einen Workshop zu diesem wichtigen Thema auf Mongolisch gibt.“ 

Besonders wertvoll war für viele, dass es einen Raum gab, sich diesem wichtigen Thema gemeinsam mit Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu widmen. Die Muttersprache hat den Austausch erleichtert und eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen, in der auch sensible Themen angesprochen werden konnten.  

 

Was daraus mitgenommen wurde 

Die Gruppe arbeitete sehr aktiv und respektvoll miteinander. Viele berichteten am Ende, dass sie sich gestärkt fühlen und mehr Klarheit im Umgang mit schwierigen Situationen gewonnen haben. In den Abschlussrunden äußerten viele Teilnehmende den Wunsch nach weiteren Workshops und mehr Raum für Austausch, Lernen und Vernetzung.


Das Projekt "Vielfalt im Dialog mit EBAV" wird als  Innovationsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zudem wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen von „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“, dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, kofinanziert.

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