Rundgang durch die Ausstellung
mit anschließendem offenen Austausch
📅Wann: Samstag, den 21. März 2026 | ⏰ 13:00 bis 15:00
Uhr
📍 Wo: Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, 10409 Berlin
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am Samstag, den 21. März 2026, von 13:00 bis 15:00 Uhr in der Heinrich-Böll-Bibliothek ein Rundgang durch die Photovoice-Ausstellung „Wie fühlen wir uns in der Migrationsgesellschaft wohl? – Lebenswelten der Jüngeren, Älteren und Familien“ mit anschließendem offenem Austausch statt.
Die Geschichten hinter den Bildern
Während des Rundgangs erhielten die Besucher*innen vertiefende Einblicke in die Hintergründe der Photovoice-Workshops, den Entstehungsprozess der Ausstellung
sowie die entstandenen Fotografien. Im Mittelpunkt standen die Geschichten hinter den Bildern und die Perspektiven der Co-Forscher*innen, die ihre
Lebenswelten, Erfahrungen, Herausforderungen und Anliegen sichtbar machen.
Die Ausstellung vermittelt auf anschauliche und alltagsnahe Weise, wie Menschen mit und ohne asiatische Migrationsgeschichte ihr Leben in der Berliner
Migrationsgesellschaft erleben. Durch Fotografien und persönliche Erzählungen werden Erfahrungen sichtbar, die im Alltag häufig unbeachtet bleiben:
Momente des Wohlbefindens, der Teilhabe und Zugehörigkeit, aber auch Erlebnisse von Ausschluss, Diskriminierung und Unsicherheit. Gerade das Format aus Rundgang und offenem Dialog ermöglicht es,
Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte miteinander ins Gespräch zu bringen und sie zum Austausch anzuregen. So entstehen Räume, in denen
Perspektiven geteilt, Fragen gestellt und gegenseitiges Verständnis gestärkt werden können.
Austausch und gelebte Vielfalt im Alltag
Im anschließenden Austausch wurde deutlich, dass viele Besucher*innen auf unterschiedliche Weise Bezüge zu Migration und Vielfalt im Berliner Alltag haben. Unter den Teilnehmenden waren unter anderem Eltern mit ihren Kindern sowie eine Person, die in ihrer Bäckerei mit vietnamesischen Auszubildenden zusammenarbeitet. Solche Gespräche verdeutlichen, dass Menschen in einer vielfältigen Stadt wie Berlin – bewusst oder unbewusst – immer wieder mit migrantischen Lebensrealitäten in Berührung kommen.
Wichtige Räume für Begegnung schaffen
Formate wie der Photovoice-Rundgang schaffen deshalb wichtige Räume für Austausch und Begegnung. Sie ermöglichen es vielfältigen Menschengruppen, miteinander ins Gespräch zu kommen, einander zuzuhören und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Zusammenhalt, gegenseitiges Verständnis und ein respektvolles Miteinander in der Migrationsgesellschaft gestärkt werden können.
Das Projekt "Vielfalt im Dialog mit EBAV" wird als Innovationsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zudem wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen von „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“, dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, kofinanziert.
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