#8 Deine Arbeitsrechte in Deutschland

📅 Wann: Samstag, 18. Oktober 2025 von 11:00 bis 14:00 Uhr
📍 Wo: Berlin – Schivelbeiner Straße 6, 10439 Berlin, Geschäfsstelle GePGeMi e.V. | Online

Am 18. Oktober fand unser achter Brunch Talk statt – diesmal zum Thema „Arbeitsrechte in Deutschland“, in Kooperation mit dem Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit (BEMA). 

Gemeinsam mit Sophie Iwanowski, Bildungsreferentin bei BEMA, haben wir zentrale Fragen zu Arbeitsverträgen und grundlegenden arbeitsrechtlichen Regelungen besprochen, – etwa zur Probezeit, Urlaubsberechnung, Vertragsgestaltung oder zum Mutterschutz. Dabei konnten auch häufige Unklarheiten geklärt werden: Was ist der Unterschied zwischen Probezeit und Probearbeit? Was bedeutet eigentlich Bruttogehalt? Und welche Rechte haben Minijobber*innen?  

Viele Themen, die uns im Alltag selbstverständlich erscheinen, ohne die Details genau zu kennen, konnten wir dadurch klar und verständlich einordnen, was bei vielen Teilnehmenden zu mehr Sicherheit im Umgang mit dem Arbeitsrecht führte. 

Der Brunch Talk fand als hybrides Treffen statt. – Nicht nur in Berlin, sondern auch online aus verschiedenen Städten Deutschlands nahmen Teilnehmende daran teil. Durch die Fragerunden und den offenen Austausch entstanden Gespräche, in denen persönliche Erfahrungen und konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag von Migrant*innen der ersten Generation geteilt wurden. Diese Geschichten machten unsere Begegnung besonders bereichernd und stärkten die gegenseitige Unterstützung.  

Zum Abschluss wurde deutlich: Arbeit ist ein zentraler Teil unseres Lebens – und zugleich ein wichtiger Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe. Die Auseinandersetzung mit dem Arbeitsrecht hat uns gestärkt, damit wir unsere Teilhabe in Deutschland gerechter und selbstbestimmter gestalten können. 

In Kooperation mit


Das Projekt "Vielfalt im Dialog mit EBAV" wird als  Innovationsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Zudem wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen von „Demokratie. Vielfalt. Respekt.“, dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, kofinanziert.

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