Teilhabe-Kurs AKTIV Juni 2026
📍 Pangea-Haus(5. OG, Aufzug vorhanden), Trautenaustr. 5, 10717 Berlin
Wo möchten wir im Alter leben? Diese Frage eröffnete den letzten Teilhabe-Kurs AKTIV am 12. Juni und führte sofort zu einem lebendigen Austausch. Die Teilnehmenden erzählten von ihren persönlichen Wünschen und Erfahrungen: Manche möchten dauerhaft in Deutschland bleiben, andere können sich vorstellen, in ihre Heimat zurückzukehren. Auch die Frage, wie sie später wohnen möchten, wurde intensiv diskutiert.
Wohnen im Alter – gut informiert Entscheidungen treffen
Im weiteren Verlauf des Kurses beschäftigten wir uns mit den verschiedenen Wohnformen im Alter. Gemeinsam lasen die Teilnehmenden die entsprechenden Kapitel der
mehrsprachigen Informationsbroschüre und tauschten sich anschließend darüber aus.
Dabei wurde unter anderem besprochen,
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, an wen man sich wenden kann, wenn Unterstützung bei der Wohnungssuche benötigt wird. Viele Teilnehmende berichteten, dass
sie sich in einer solchen Situation zunächst an ihre erwachsenen Kinder wenden würden. Beratungsangebote wie die Pflegestützpunkte waren den meisten bisher jedoch kaum bekannt.
Gemeinsam sprachen wir deshalb darüber, wie Pflegestützpunkte bei der Suche nach einer passenden Wohnform unterstützen können und warum es sinnvoll ist, sich
frühzeitig zu informieren und – wenn nötig – rechtzeitig auf Wartelisten setzen zu lassen.
Gemeinsam ins Gespräch kommen
Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde mit Redewendungen rund um das Älterwerden und gesellschaftliche Teilhabe. Aussagen wie „Für Neues ist man nie zu alt.“
oder „Wer mitmacht, gehört dazu.“ regten dazu an, über die eigene Lebenssituation, persönliche Erfahrungen und die Bedeutung von Teilhabe im Alter nachzudenken. Jede*r Teilnehmende zog eine
Redewendung und tauschte sich anschließend mit der Gruppe über deren Bedeutung aus.
Die persönlichen Gespräche zeigten einmal mehr, wie wertvoll der Austausch untereinander ist. Der Teilhabe-Kurs AKTIV bietet Senior*innen mit Migrationsgeschichte nicht nur Informationen, sondern
vor allem einen Raum, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam über das Älterwerden in Berlin nachzudenken.
Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms.