Märchen erzählt...in deiner Sprache

Pankower Bilinguale Märchentage vom 08. Bis 23. November 2018

Ob in Spanisch, Italienisch, Englisch, Polnisch, Russisch, Portugiesisch, Koreanisch, Chinesisch, Mazedonisch, Französisch, Armenisch oder Arabisch – die Märchen werden jeweils auch in Deutsch erzählt. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von zahlreichen Pankower Migrant*innenorganisationen unter dem Dach von Tandem Projekt MIGRAPOWER, MeM e.V. & VIA e.V., die sich gemeinsam mit den Stadtbibliotheken für die Stärkung der Mehrsprachigkeit einsetzen.

Die Lesungen sind kostenlos und dauern ca. 45 Min. Der Eintritt ist frei.

Termine:

DO 08.11 16:30 Uhr Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek POLNISCH
DO 08.11 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek HEBRÄISCH
FR 09.11 16:00 Uhr Stadtteilbibliothek Buch ARABISCH
MO 12.11 16:00 Uhr Stadtteilbibliothek Karow, ARABISCH
MO 12.11. 16:00 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek FRANZÖSISCH
DI 13.11. 16:30 Uhr Kurt-Tucholsky-Bibliothek ITALIENISCH
MI 14.11. 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek ITALIENISCH
DO 15.11. 16:30 Uhr Bibliothek am Wasserturm SPANISCH
FR 16.11. 16:30 Uhr Heinrich-Böll-Bibliothek DARI
MO 19.11. 16:00 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek KOREANISCH
MO 19.11. 16:30 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek CHINESISCH
DI 20.11. 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek PORTUGIESISCH
MI 21.11. 16:30 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek POLNISCH
DO 22.11. 16:30 Uhr Bibliothek am Wasserturm RUSSISCH
DO 22.11. 16:30 Uhr Stadtteilbibliothek Karow, DARI
FR 23.11. 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek QUECHUA

Quelle


2. Netzwerktreffen asiatischer Senior*innen

Netzwerktreffen im Rahmen der Studie „Versorgung von Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund“

Im Rahmen der angewandten Studie „Versorgung von Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund“ wurden im Oktober 2018 zwei Gruppendiskussionen stattgefunden. In der Räumlichkeit von Kom-zen (Kompetenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe) haben sich Vertreter*innen von asiatischen Herkunftsländern zusammengesetzt, um Besonderheiten und Herausforderungen hinsichtlich der Altenhilfe entsprechender Migrantengruppen herauszuarbeiten. Es moderierte Dr. Min-Sung Kim (GePGeMi e.V., Erster Vorsitzender).

 

Gruppendiskussion mit Expert*innen im Bereich der Pflege von Menschen mit asiatischem Migrationshintergrund am 05.10.2018

 

Nach der Begrüßung von Dr. Min-Sun Kim und einer Vorstellungsrunde der Teilnehmenden berichteten Vertreter*innen bzw. Expert*innen über ihre Erfahrung mit der Altenhilfe asiatisch stämmiger Migrant*innen (aus den Organisationen von japanischer Fraueninitiative, Dongbanja (HVD), Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg e.V. und thailändischer Gruppe) in Berlin. Sie gaben einen umfangreichen Überblick über Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert worden sind. Dabei wurden wichtige Aspekte genannt, z.B. sprachliche Barrieren, Informationsmangel über das Pflegesystem und schwer überbrückbare Kulturunterschiede zwischen der 1. und 2. Generation etc.

 

Da Migrant*innen mit asiatischem Hintergrund ab 60 Jahren nur einen kleinen Anteil an der deutschen Bevölkerung haben (0,5%), besteht ein großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit zwischen den asiatischen Migrantengruppen, um passgenaue Versorgungs- und Unterstützungsangebote für sie entwickeln zu können. 

 

Gruppendiskussion mit potenziellen Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund am 10.10.2018

 

Heute haben die Zuwanderer*innen mit asiatischem Migrationshintergrund das Rentenalter erreicht, die aus verschiedenen asiatischen Ländern als Gastarbeiter, Geflüchtete oder aus anderen persönlichen Gründen in den 1960er oder 1970er Jahren in Deutschland einreisten. Die potenziellen Pflegebedürftigen aus drei Herkunftsländern (Korea, Thailand und Vietnam) haben über ihre Bedürfnisse hinsichtlich der Altenhilfe gesprochen.

 

Als Einstieg in das Thema zeigte Dr. Min-Sung Kim einen kurzen Film, “Das Herz vergisst nicht“, der von der familiären Versorgung türkischstämmiger Pflegebedürftiger handelt. Den Großteil der Teilnehmenden schien der Film nahezugehen. Eine Zukunftsplanung sei bei ihnen notwendig, weil sie die Pflege von ihren erwachsenen Kindern nicht zu erwarten sei, da sie die Eltern nicht selber pflegen können bzw. wollen. Angesichts vieler kultureller Gemeinsamkeiten äußerten die Teilnehmenden den Wunsch, zukünftig mit anderen Pflegebedürftigen aus ähnlichen Kulturräumen zusammenzuwohnen.

 

Anschließend wurde ein standardisiertes Gruppeninterview zu ihren Bedürfnissen in Bezug auf die Pflege durchgeführt. Danach diskutierten die Teilnehmenden über ihre Auswahlkriterien einer Beratungsstelle. Von allen Kriterien trat die Freundlichkeit am häufigsten auf. Der Grund dafür liege an der vergangenen Erfahrung mit der Unfreundlichkeit bei deutschen Behörden, die eine ausreichende Informierung verhinderte, so berichteten die Teilnehmenden.

 

 

Die Gruppendiskussion hat einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, Kenntnisse über die aktuelle Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Bedürfnisse zu erweitern. Wir bedanken uns herzlich für das Engagement aller Teilnehmenden! 

 


Delegation aus Südkorea NHIS

Südkoreanische Delegation NHIS (국민건강보험공단) ist an Interkultureller Öffnung interessiert

 

Die südkoreanische Delegation der gesetzlichen Gesundheitsversicherung besuchte am Montag, den 10. September 2018, das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), um sich über die Zusammenarbeit von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Altenhilfe in Deutschland zu informieren. Es referierten Helmut Kneppe (KDA, Geschäftsführer), Klaus Dumeier (GKV-Spitzenverband, Referatsleiter Demographie und Pflege), Christof Rambke (kom•zen, Koordinator) und Dr. Min-Sung Kim (GePGeMi e.V., Erster Vorsitzender).

Die südkoreanische Delegation hatte einen straffen Zeitplan, da sie nur einen Tag in der Hauptstadt verweilte. In vier Stunden erhielten die Delegierten Inputs von verschiedenen Organisationen, die Ihnen einen kursorischen Überblick über die Struktur der Altenhilfe und Pflege in Deutschland und Berlin gaben. Ingeborg Germann vom KDA organisierte den Besuch und moderierte die Veranstaltung.

Nach der herzlichen Begrüßung des Geschäftsführers des KDA, Helmut Kneppe, und einer Vorstellungsrunde hielt er einen einführenden Vortrag über die Geschichte, Struktur und Aufgaben des KDA.

 

Im Anschluss referierte Klaus Dumeier vom GKV-Spitzenverband über das Sozialversicherungssystem in Deutschland und insbesondere die Pflegeversicherung. Er gab einen Überblick über die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, die mit derjenigen in Südkorea vergleichbar ist, weshalb sich ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch für beide Länder als fruchtbar erweisen könnte.

 

Christof Rambke vom kom•zen berichtete über die interkulturelle Öffnung der Altenhilfe in Berlin und die Einbindung des kom•zen in die Altenhilfestruktur. Der Anteil der Migranten an der südkoreanischen Bevölkerung kann gegenüber der in Deutschland zwar als marginal bezeichnet werden, dennoch ist die Zahl durch Arbeits- und Heiratsmigration stark ansteigend, wodurch das Interesse der Delegation an dem Vortrag groß war. Zahlreiche Fragen bekundeten das Interesse und die Absicht, von den Erfahrungen in Deutschland zu lernen.

 

Abschließend berichtete Dr. Min-Sung Kim, erster Vorsitzender der Gesellschaft für psychosoziale Gesundheitsförderung bei Migrant/-innen in Berlin e.V. (GePGeMi e.V.), über die Arbeit seiner Organisation und insbesondere über die Studie „Liebe (asiatische) Senior‘*innen, wie geht’s Ihnen heute?“, die erste Studie über gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Altersbilder ostasiatischer Migrant*innen in Berlin.

 

Als weitere Gäste nahmen Jieun Park und Askold Hitzler (GePGeMi e.V.) sowie In-Sun Kim, Gründerin des interkulturellen ambulanten Hospizdienstes Dong ban ja, und An Chajo, eine ehemalige Krankenschwester und Mitglied einer koreanischen Frauengruppe, an der Veranstaltung teil.

 

geschrieben von Christof Rambke (KomZen) am 10.09.2018


Einladung zu Infoveranstaltung!


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Neue Studie

Neue Studie:

Versorgung von Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund in Berlin

 

Zu weiterer Information klicken Sie hier!   


Das erste Netzwerktreffen am 27. Juni 2018

 

Das erste Netzwerktreffen am 27. Juni 2018

zum Thema „Seniorenpolitik und politische Teilhabe“

 

Obwohl zum Zeitpunkt des Netzwerktreffens die Übertragung der Fußballweltmeisterschaft mit dem Spiel Deutschland gegen Süd-Korea übertragen wurde, waren 17 Teilnehmer*innen zum Netzwerktreffen im Konferenzraum vom House of Resources dabei! Herzlichen Dank noch mal für alle Ihre Teilnehme!! 

 

Weitere Info. klicken Sie hier!

 


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Einldaung


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Infotreffen zum Netzwerk von asiatischen Senior*innen

Liebe asiatische Senior*innen, wir wollen weiter in Kontakt bleiben!

 

 

 

 

Infotreffen 

zum Netzwerk von asiatischen Senior*innen 

 

Am Samstag, 14. April 2018

 

Um 13:00-16:00 Uhr 

 

Marktstraße 6, 10317 Berlin 

(S+U Bahn Ostkreuz)

 

Für eine bessere Planung bitten wir um eine Voranmeldung!

 

 Bei jieun.park@gemi-berlin.de

 

 

 


In Zusammenarbeit mit:


Dokumentation des Fachtags erschienen

 

„Liebe (asiatische) Senior‘*innen, wie geht’s Ihnen heute?“ Unter diesem Titel fand der Fachtag am 01.Dezember 2017 zu den Zwischenergebnissen der ersten Studie zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Altersbilder von (ost‐)asiatischen Senior*innen in Berlin statt.

 

Jetzt ist die ausführliche Dokumentation zur Veranstaltung erschienen. 

 

zum Download


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Märchen erzählt ... in deiner Sprache!

Am Dienstag, 21.11. 2017 um 16:00 UHR im Rahmen der 28. Berliner Märchentage

KOREANISCH  | JANUSZ-KORCZAK-BIBLIOTHEK (PANKOW)

Märchen erzählt...in deiner Sprache

Pankower Bilinguale Märchentage vom 08. Bis 23. November 2018

Ob in Spanisch, Italienisch, Englisch, Polnisch, Russisch, Portugiesisch, Koreanisch, Chinesisch, Mazedonisch, Französisch, Armenisch oder Arabisch – die Märchen werden jeweils auch in Deutsch erzählt. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe von zahlreichen Pankower Migrant*innenorganisationen unter dem Dach von Tandem Projekt MIGRAPOWER, MeM e.V. & VIA e.V., die sich gemeinsam mit den Stadtbibliotheken für die Stärkung der Mehrsprachigkeit einsetzen.

Die Lesungen sind kostenlos und dauern ca. 45 Min. Der Eintritt ist frei.

Termine:

DO 08.11 16:30 Uhr Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek POLNISCH
DO 08.11 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek HEBRÄISCH
FR 09.11 16:00 Uhr Stadtteilbibliothek Buch ARABISCH
MO 12.11 16:00 Uhr Stadtteilbibliothek Karow, ARABISCH
MO 12.11. 16:00 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek FRANZÖSISCH
DI 13.11. 16:30 Uhr Kurt-Tucholsky-Bibliothek ITALIENISCH
MI 14.11. 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek ITALIENISCH
DO 15.11. 16:30 Uhr Bibliothek am Wasserturm SPANISCH
FR 16.11. 16:30 Uhr Heinrich-Böll-Bibliothek DARI
MO 19.11. 16:00 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek KOREANISCH
MO 19.11. 16:30 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek CHINESISCH
DI 20.11. 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek PORTUGIESISCH
MI 21.11. 16:30 Uhr Janusz-Korczak-Bibliothek POLNISCH
DO 22.11. 16:30 Uhr Bibliothek am Wasserturm RUSSISCH
DO 22.11. 16:30 Uhr Stadtteilbibliothek Karow, DARI
FR 23.11. 16:30 Uhr Bettina-von-Arnim-Bibliothek QUECHUA

Quelle


2. Netzwerktreffen asiatischer Senior*innen

Netzwerktreffen im Rahmen der Studie „Versorgung von Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund“

Im Rahmen der angewandten Studie „Versorgung von Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund“ wurden im Oktober 2018 zwei Gruppendiskussionen stattgefunden. In der Räumlichkeit von Kom-zen (Kompetenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe) haben sich Vertreter*innen von asiatischen Herkunftsländern zusammengesetzt, um Besonderheiten und Herausforderungen hinsichtlich der Altenhilfe entsprechender Migrantengruppen herauszuarbeiten. Es moderierte Dr. Min-Sung Kim (GePGeMi e.V., Erster Vorsitzender).

 

Gruppendiskussion mit Expert*innen im Bereich der Pflege von Menschen mit asiatischem Migrationshintergrund am 05.10.2018

 

Nach der Begrüßung von Dr. Min-Sun Kim und einer Vorstellungsrunde der Teilnehmenden berichteten Vertreter*innen bzw. Expert*innen über ihre Erfahrung mit der Altenhilfe asiatisch stämmiger Migrant*innen (aus den Organisationen von japanischer Fraueninitiative, Dongbanja (HVD), Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg e.V. und thailändischer Gruppe) in Berlin. Sie gaben einen umfangreichen Überblick über Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert worden sind. Dabei wurden wichtige Aspekte genannt, z.B. sprachliche Barrieren, Informationsmangel über das Pflegesystem und schwer überbrückbare Kulturunterschiede zwischen der 1. und 2. Generation etc.

 

Da Migrant*innen mit asiatischem Hintergrund ab 60 Jahren nur einen kleinen Anteil an der deutschen Bevölkerung haben (0,5%), besteht ein großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit zwischen den asiatischen Migrantengruppen, um passgenaue Versorgungs- und Unterstützungsangebote für sie entwickeln zu können. 

 

Gruppendiskussion mit potenziellen Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund am 10.10.2018

 

Heute haben die Zuwanderer*innen mit asiatischem Migrationshintergrund das Rentenalter erreicht, die aus verschiedenen asiatischen Ländern als Gastarbeiter, Geflüchtete oder aus anderen persönlichen Gründen in den 1960er oder 1970er Jahren in Deutschland einreisten. Die potenziellen Pflegebedürftigen aus drei Herkunftsländern (Korea, Thailand und Vietnam) haben über ihre Bedürfnisse hinsichtlich der Altenhilfe gesprochen.

 

Als Einstieg in das Thema zeigte Dr. Min-Sung Kim einen kurzen Film, “Das Herz vergisst nicht“, der von der familiären Versorgung türkischstämmiger Pflegebedürftiger handelt. Den Großteil der Teilnehmenden schien der Film nahezugehen. Eine Zukunftsplanung sei bei ihnen notwendig, weil sie die Pflege von ihren erwachsenen Kindern nicht zu erwarten sei, da sie die Eltern nicht selber pflegen können bzw. wollen. Angesichts vieler kultureller Gemeinsamkeiten äußerten die Teilnehmenden den Wunsch, zukünftig mit anderen Pflegebedürftigen aus ähnlichen Kulturräumen zusammenzuwohnen.

 

Anschließend wurde ein standardisiertes Gruppeninterview zu ihren Bedürfnissen in Bezug auf die Pflege durchgeführt. Danach diskutierten die Teilnehmenden über ihre Auswahlkriterien einer Beratungsstelle. Von allen Kriterien trat die Freundlichkeit am häufigsten auf. Der Grund dafür liege an der vergangenen Erfahrung mit der Unfreundlichkeit bei deutschen Behörden, die eine ausreichende Informierung verhinderte, so berichteten die Teilnehmenden.

 

 

Die Gruppendiskussion hat einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, Kenntnisse über die aktuelle Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Bedürfnisse zu erweitern. Wir bedanken uns herzlich für das Engagement aller Teilnehmenden! 

 


Delegation aus Südkorea NHIS

Südkoreanische Delegation NHIS (국민건강보험공단) ist an Interkultureller Öffnung interessiert

 

Die südkoreanische Delegation der gesetzlichen Gesundheitsversicherung besuchte am Montag, den 10. September 2018, das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), um sich über die Zusammenarbeit von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Altenhilfe in Deutschland zu informieren. Es referierten Helmut Kneppe (KDA, Geschäftsführer), Klaus Dumeier (GKV-Spitzenverband, Referatsleiter Demographie und Pflege), Christof Rambke (kom•zen, Koordinator) und Dr. Min-Sung Kim (GePGeMi e.V., Erster Vorsitzender).

Die südkoreanische Delegation hatte einen straffen Zeitplan, da sie nur einen Tag in der Hauptstadt verweilte. In vier Stunden erhielten die Delegierten Inputs von verschiedenen Organisationen, die Ihnen einen kursorischen Überblick über die Struktur der Altenhilfe und Pflege in Deutschland und Berlin gaben. Ingeborg Germann vom KDA organisierte den Besuch und moderierte die Veranstaltung.

Nach der herzlichen Begrüßung des Geschäftsführers des KDA, Helmut Kneppe, und einer Vorstellungsrunde hielt er einen einführenden Vortrag über die Geschichte, Struktur und Aufgaben des KDA.

 

Im Anschluss referierte Klaus Dumeier vom GKV-Spitzenverband über das Sozialversicherungssystem in Deutschland und insbesondere die Pflegeversicherung. Er gab einen Überblick über die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, die mit derjenigen in Südkorea vergleichbar ist, weshalb sich ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch für beide Länder als fruchtbar erweisen könnte.

 

Christof Rambke vom kom•zen berichtete über die interkulturelle Öffnung der Altenhilfe in Berlin und die Einbindung des kom•zen in die Altenhilfestruktur. Der Anteil der Migranten an der südkoreanischen Bevölkerung kann gegenüber der in Deutschland zwar als marginal bezeichnet werden, dennoch ist die Zahl durch Arbeits- und Heiratsmigration stark ansteigend, wodurch das Interesse der Delegation an dem Vortrag groß war. Zahlreiche Fragen bekundeten das Interesse und die Absicht, von den Erfahrungen in Deutschland zu lernen.

 

Abschließend berichtete Dr. Min-Sung Kim, erster Vorsitzender der Gesellschaft für psychosoziale Gesundheitsförderung bei Migrant/-innen in Berlin e.V. (GePGeMi e.V.), über die Arbeit seiner Organisation und insbesondere über die Studie „Liebe (asiatische) Senior‘*innen, wie geht’s Ihnen heute?“, die erste Studie über gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Altersbilder ostasiatischer Migrant*innen in Berlin.

 

Als weitere Gäste nahmen Jieun Park und Askold Hitzler (GePGeMi e.V.) sowie In-Sun Kim, Gründerin des interkulturellen ambulanten Hospizdienstes Dong ban ja, und An Chajo, eine ehemalige Krankenschwester und Mitglied einer koreanischen Frauengruppe, an der Veranstaltung teil.

 

geschrieben von Christof Rambke (KomZen) am 10.09.2018


Einladung zu Infoveranstaltung!


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Neue Studie

Neue Studie:

Versorgung von Pflegebedürftigen mit asiatischem Migrationshintergrund in Berlin

 

Zu weiterer Information klicken Sie hier!   


Das erste Netzwerktreffen am 27. Juni 2018

 

Das erste Netzwerktreffen am 27. Juni 2018

zum Thema „Seniorenpolitik und politische Teilhabe“

 

Obwohl zum Zeitpunkt des Netzwerktreffens die Übertragung der Fußballweltmeisterschaft mit dem Spiel Deutschland gegen Süd-Korea übertragen wurde, waren 17 Teilnehmer*innen zum Netzwerktreffen im Konferenzraum vom House of Resources dabei! Herzlichen Dank noch mal für alle Ihre Teilnehme!! 

 

Weitere Info. klicken Sie hier!

 


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Infotreffen zum Netzwerk von asiatischen Senior*innen

Liebe asiatische Senior*innen, wir wollen weiter in Kontakt bleiben!

 

 

 

 

Infotreffen 

zum Netzwerk von asiatischen Senior*innen 

 

Am Samstag, 14. April 2018

 

Um 13:00-16:00 Uhr 

 

Marktstraße 6, 10317 Berlin 

(S+U Bahn Ostkreuz)

 

Für eine bessere Planung bitten wir um eine Voranmeldung!

 

 Bei jieun.park@gemi-berlin.de

 

 

 


In Zusammenarbeit mit:


Dokumentation des Fachtags erschienen

 

„Liebe (asiatische) Senior‘*innen, wie geht’s Ihnen heute?“ Unter diesem Titel fand der Fachtag am 01.Dezember 2017 zu den Zwischenergebnissen der ersten Studie zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Altersbilder von (ost‐)asiatischen Senior*innen in Berlin statt.

 

Jetzt ist die ausführliche Dokumentation zur Veranstaltung erschienen. 

 

zum Download


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Märchen erzählt ... in deiner Sprache!

Am Dienstag, 21.11. 2017 um 16:00 UHR im Rahmen der 28. Berliner Märchentage

KOREANISCH  | JANUSZ-KORCZAK-BIBLIOTHEK (PANKOW)