Neues Projekt

Neues Projekt "ElKi (Eltern und Kinder) sag Nein zu 'Ching Chang Chong'"

fängt gleich im Juni an!

Neues Büro von GePGeMi e.V.

Wir sind in Pankow!

Wir freuen uns über unser neues Büro. Mit dieser neuen Räumlichkeit erwarten wir eine noch effektivere Zusammenarbeit unseres Teams, eine noch bessere Erreichbarkeit und mehr Möglichkeiten für Angebote für unsere Mitglieder und Interessierte.  

 

Sie finden uns ab sofort in der Mühlenstr. 62 in Pankow!


Gesprächszeiten

Telefongespräch:

Montag bis Freitag: 10:00-15:00 

Tel. 030/88534035

Email: info@gemi-berlin.de

 

Gespräch im Büro

Freitag: 11:00-13:00

(Andere Zeiten sind nach Absprache möglich.)

 


Befragung älterer asiatischer Migranten/innen

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Die älteren koreanischen Migranten/innen werden im Rahmen des Projektes "Lebenslage und Lebensqualität koreanischer älterer Migranten/innen und Ihre Altersbilder" vom 01.12.2016 bis 31.03.2017 in Berlin befragt. Das Projektteam hat mehrere Veranstaltungen besucht, um ältere Migranten/innen zu erreichen.

 

Wir bedanken uns für die Teilnahme und das große Interesse am Projekt!   


Wir haben geplant, Ihnen das Ergebnis im Herbst vorzustellen, darauf freuen wir uns!   

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Fachaustausch bei Komzen

Fachaustausch zur kultursensiblen Arbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten aus Asien

Am 11. Oktober 2016 in den Räumen von Kompetenz Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe (Komzen) hat GePGeMi e.V. an der Veranstaltung "Fachaustausch zur kultursensiblen Arbeit mit älteren Migranten/innen aus Asien" teilgenommen. Wir hatten die Gelegenheit über die Situation älterer Menschen aus Asien in Berlin und unser laufendes Forschungsprojekt bei den Facheinrichtungen (Pflegestützpunkt, Kompetenzzentrum Pflegestützung, Kontaktstellen PflegeEngagement, Interkulturelle BrückenbauerInnen in der Pflege, Deutsche Alzheimer-Gesellschaft) vorzustellen. 

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Expertenbefragung

Welche Bedürfnisse haben die Migranteneltern in Bezug auf Kindererziehung?

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem IKMO (Interkulturellen Kompetenzzentrum für Migrant*innenorganisationen Berlin) untersucht der GePGeMi e.V. (Gesellschaft für psychosoziale Gesundheitsförderung bei Migranten/innen) in dieser Studie, welche Bedürfnisse die Migranteneltern bzw. -familien in Bezug auf Kindererziehung haben.

 

Die Untersuchung wird in Berlin durchgeführt. Befragt werden Experten wie Berater/-innen, Sozialarbeiter/-innen oder Akteur/-innen in den Migranten-, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Familienbildungseinrichtungen und Migrantenorganisationen sowie Selbsthilfegruppen. 

 

Mit der Studie sollen Einblicke in die Migrantenfamilien so differenziell wie möglich nach Herkunftskulturräumen geschaffen werden, um fehlende Angebote zu entdecken sowie angemessene Angebote für Migrantenfamilien zu entwickeln.

 

Dieser Fragebogen richtet sich an Experten, die für Migrantenfamilien professionelle Ansprechpartner/-innen darstellen. Ihre Erfahrungen aus der Beratung und Ihre Expertise mit Blick auf den konkreten Handlungsbedarf sind für diese Studie sehr wichtig.

 

Wir möchten Sie daher herzlich bitten, diese E-Mail mit dem Link zu dem Online-Fragebogen an die Experten/innen weiterzuleiten, so dass diese den Fragebogen beantworten können.

 

https://piqsl.ash-berlin.eu/s/f7412d35/de.html 

 

Ihre Angaben im Online-Fragebogen werden anonym erfasst und statistisch ausgewertet. Die Regeln des Datenschutzes werden dabei beachtet. Die Erhebung findet vom 26.10.2016 bis 08.11.2016 statt und das Ausfüllen des Online-Fragebogens wird ca. 5 -10 Minuten in Anspruch nehmen. Die meisten Fragen lassen sich durch Ankreuzen beantworten. Bei einigen Fragen ist ein kurzer Antworttext erwünscht.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung unserer Studie! 


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"Ching Chang Chong" ? - „Nein, danke!“

Wie viele asiatische Migrantenkinder in Deutschland eine Diskriminierungserfahrung gemacht haben und im tolerierten Umgang mit Diskriminierung ein unangenehmes Gefühl erlebt haben, zeigen hier ein Beitrag aus einer deutschsprachigen China-Plattform und Erfahrungen von Müttern aus der letzten Diskussionsrunde bei GePGeMi e.V..  

 

Eine Diskriminierungserfahrung in der Kindheit von einem Mann mit chinesischen Migrationshintergrund

 

(…) Zu der Zeit haben die fast täglichen diskriminierenden Witze und Spiele über Chinesen im Kindergarten und der Grundschule mein Bild über Deutschland nicht getrübt, obwohl sie sehr unangenehm für mich waren und jetzt im Nachhinein vielleicht mehr Schaden angerichtet haben als zuerst gedacht.

 

Oft wurde von den „einigen“ Kindern – natürlich nicht von meinen Freunden – dieses bescheuerte Lied gesungen: “ Ching Chang Chong Chinese im Karton. Chinese in die Ecke scheißen, Fliegen rumkreisen“. Dabei haben sie Schlitzaugen angedeutet und über mich gelacht.

 

Zwei Kindergärtnerinnen haben sogar mit gelacht. Rangeleien hätten sie wohl nicht toleriert, das beleidigende Lied anscheinend schon. Ich glaube die Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer haben sich nichts Böses dabei gedacht. Deswegen war es wohl auch Normalität das Lied mit den „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ zu singen. Auch hier kommen Chinesen nicht gut weg.

 

Quelle: http://www.schanghai.com/index.php?p=forum&fl=cn&dmsgid=48799&forum_offset=0&dv=161

 

Erfahrungen und Meinungen von Müttern mit Diskriminierungserfahrung ihrer Kinder

 

Frau Lee (Mutter von einem 10-jährigen Kind): (…) ja, wenn ein Kind zur Mutter sagt: „Mama, heute hat jemand Ching Chang Chong zu mir  gesagt“, dann ist die Antwort darauf: „So was kannst du ignorieren.“  Mehr kann man nicht sagen. (...)

 

 

Frau Kim (Mutter von einem 7-jährigen Kind): Ja, so was hört man von der koreanischen zweiten Generation, die hier aufgewachsen ist. Als sie klein waren, haben sie mit anderen gestritten, weil sie wegen den Schlitzaugen gehänselt wurden. So was hören wir öfter. So etwas passiert seit 50 Jahren immer noch. Wenn ich so darüber nachdenke, sollte eigentlich die deutsche Gesellschaft die Kinder gegen Diskriminierung sensibilisieren, indem man beispielsweise sagt, "Ihr solltet die Asiaten nicht so behandeln." und bei den Kindern damit auch die Diskriminierung gegen Asiaten thematisieren, genauso wie man es mit anderen Migranten auch tut. Allerdings gab es und gibt es niemanden, mit dem man über dieses Thema reden kann. (…)

 

Quelle: Aus der Diskussionsrunde mit den asiatischen Eltern am 30. 04. 2016

 

Wir wollen endlich darüber reden!

 

Wie der Autor im Beitrag aus der China-Plattform auch weiter beschrieben hat, sind die Witze und Spiele über Chinesen im Kindergarten und in der Grundschule selbstverständlich nicht böse gemeint, "sondern Ausdruck eines ehrlich empfundenen Gefühls von Befremdung und Andersartigkeit über Chinesen", also über Asiaten. Jedoch fragen wir uns, inwiefern das Bild vom Asiaten als Witzfigur auf die mangelnde Sensibilität gegen Diskriminierung der Kinder Einfluss nimmt und die Diskriminierung gegen Asiaten toleriert. Und wie viele Kinder so eine Erfahrung in sich hineinfressen müssen, ohne ernst genommen zu werden. Wir wollen endlich mal darüber reden.      

 

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Diskussionsrunde                                                       mit asiatischen Müttern in Berlin

"Was wünschen sich die Eltern?"

Die Diskussionsrunde mit asiatischen Eltern zum Thema "Bedürfnisse und Wünsche asiatischer Eltern mit ihren Kindern in Deutschland" fand am 30. April statt. Das Ergebnis der Diskussion, die durch die beeindruckend aktiv beteiligten Mütter sehr gelungen und lebendig gestaltet wurde, wird später mit weiteren Experteninterviews zusammen veröffentlicht. Trotzdem fassen wir es hier in einem Satz zusammen:

"Die starken Mütter haben ein großes Potential!"

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