ElKi sagt NEIN zu Ching Chang Chong! -2018-


Ein Workshop mit Eltern über ihre Begegnung mit Vorurteilen und Entwickelung von Handlungsstrategien

Am 13. & 20. Oktober 2018, um 11-16 Uhr, Schlossstraße 19, 14059 Berlin

-Referentin-

Frau Sanchita Basu, Dipl. Pädagogin, Geschäftsführerin und Bildungsreferentin bei ReachOut

 

In Berlin zu leben als eine Mutter oder ein Vater, die/der selbst migriert ist oder deren Eltern, bedeutet immer bereit zu sein die Neugier der Mehrheitsgesellschaft zu befriedigen.

Nicht alle sind offen feindselig, aber der Rassismus im Alltag in Deutschland zeigt sich auch in „harmlosen“ Fragen wie „spricht deine Mama Chinesisch mit dir Zuhause? „Die Eltern erleben solche Situationen täglich und sie sind oft verunsichert und fragen sich „wie schütze ich mein Kind vor rassistischen Anfeindungen? Warum wird mein Kind nur auf sein Äußeres reduziert?“

In dem Workshop können die Eltern in einem Klima der Offenheit, bei gegenseitiger Wertschätzung lernen, verschiedene Formen von Diskriminierung zu erkennen und mit negativen Einstellungen sich auseinanderzusetzen. Die Eltern möchten ihre Kinder stärken mit rassistischen Erfahrungen um zu gehen. Aber wie sollen sie diese Herausforderung meistern? Zusammen entwickeln wir Handlungsstrategien, die den Eltern ermöglichen stark für ihre Kinder zu sein.

An zwei Tagen wird den Eltern mit Hilfe verschiedener Methoden eine Auseinandersetzung mit Diskriminierung ermöglicht.  Wir reden auch darüber wie sie ihre Kinder über das Thema - unabhängig vom Alter des Kindes - konstruktiv ansprechen können. Zudem werden Möglichkeiten diskutiert, wie Eltern einen Raum für sich schaffen, wo sie sich mit anderen Eltern austauschen und sich gegenseitig empowern können.

 

 

Ein Präventiver Workshop für Kinder mit kreativen Methoden

Am 13. & 20. Oktober 2018, um 11-16 Uhr, Schlossstraße 19, 14059 Berlin

 

-Referent/in-

Frau Cora Guddat, Schauspielerin, Theaterpädagogin, politische Bildungsarbeit an Schulen

Herr Leandro Gomes Viana, Erzieher, Mitarbeiter bei KiD´s

 

  Wir möchten einen sicheren Raum schaffen, um die Erfahrungen der Kinder mit Rassismus zu thematisieren und gemeinsam Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dies soll durch kreative Methoden wie interaktive Übungen, Theater u.ä. zum Ausdruck gebracht werden. Ziel ist es, die eigene Selbstwahrnehmung der Kinder und somit auch ihre selbstbestimmte Identitätsentwicklung zu stärken, das Selbstwirksamkeitserleben der Kinder zu fördern und den Zugang zu eigenen und zu gruppenbezogenen Ressourcen zu ermöglichen. Der Workshop für Kinder ist als partizipative Aktion angelegt und erprobt modellhaft neue Konzepte des Präventions- und Empowermentansatzes.   

   

 

„Kulturvermittlung und Selbstbehauptung“ für asiatische Eltern

Am 03. & 10. November, um 11-14 Uhr, Schlossstraße 19, 14059 Berlin

-Referent-

Herr Askold Hitzler, M.A. in Germanistik und Deutsch als Fremdsprache:Kulturvermittlung,ehemaliger Taeguendo Trainer

 

Ein Umgang mit Personen, die keine Erfahrung mit und kein Bewusstsein für Diskriminierung haben, kann sehr schwierig sein. Es gehört Mut und innere Stärke dazu, um mit Verantwortlichen wie z.B. Lehrer*innen, Erzieher*innen zu reden - aber auch mit Eltern von Kindern, die diskriminieren oder am Mobbing beteiligt sind.

Teil des Trainings ist:

1.   Warum Verantwortliche uns nicht verstehen können oder wollen

2.  wie wir mit ihnen reden müssen und

3.  wie wir uns dabei wohlfühlen

Nicht nur die Denk- und Handlungsweise der zuständigen Personen wollen wir verstehen, sondern wir wollen auch unseren eigenen Standpunkt vermitteln und durchsetzen. Dabei werden verschiedene Formen von Gewalt(-erfahrungen), aber auch Ängste behandelt, die während einer verbalen Konfliktsituation auftreten können. Verbale und nonverbale Sprache spielen dabei eine wichtige Rolle.

 

Um das eigene Kind vor Diskriminierung zu schützen, sollten wir mit den zuständigen Personen oder Behörden reden. Falls wir uns selbst diskriminiert fühlen, ist es gut zu wissen, wie wir uns verhalten und den eigenen Standpunkt behaupten können. Ziel ist es, gesprochene und körperliche Sprache zu trainieren, um in den entsprechenden Situationen fähig zu sein, passend zu reagieren oder zu agieren.

 


Infoabend für Eltern

Am 28. 09. 2018